Jetzt heisst die Bewegung  zurück

Ich habe keine Mutter. Ich kenne keinen Vater. Ich sehe keinen Bruder. Ich treffe keine Schwester. überall nur Wände, Mauern. Leute, die dahinter versauern. Niemand der weiß, was Leben heißt. In dieser verkommenen Stadt. Wo einer den anderen bescheißt. Der Mann schlägt die Frau. Die Frau das Kind. Der Junge das Mädchen. Das Mädchen die Liebe. Alle streicheln das Auto und den Hund. Jeder gute Deutsche hat einen Schäferhund. Jeder gute Deutsche hält auf der Straße den Mund. Jeder gute Deutsche hat Angst vor dem Neger. Glück bringt schließlich nur der Schornsteinfeger. Die Augen - rechts ! Die Augen - links ! Nicht Hinsehen - hier stinkts ! Die dort am Bahnhof sitzen, seit langem im Elend der Armut schwitzen. Sie haben einen Kleinen zu sitzen. So dürfen sie schreien wie ein Schwein: "Hey, Rote Zecke ! Heute so allein ! Komm 'ran, komm näher ! Wir hau'n dir eine rein!" Vorbei rennen Automaten, die noch Arbeit haben. Sie lassen sich knechten für irrsinnige Staatsabgaben. Am beknackten Sonntag dürfen sie sich erlaben. Pickfeine Klamotten mit gebügelter Pisse zum Parkplatzgeschnatter. Verzerrte Lügen ins Ohr von den Kanzeln der Gotteshäuser. Das ist das stinkige Land für die Liga der Verdammten. Die niemals wirkliche Freiheit kannten. Die Erde durchtränkt vom Judenblut der Jahrhunderte. Die wahre Folklore nach dem Musikantenstadl. Ein Karathehieb ins Kanacken genick. Die Masken verlieren ihr Grinsen auch nicht bei Nacht. Da mahlen die Zähne bis es kracht. Sind das Eltern ? Freunde ? Die großen Zeiten ? Wo alle nur auf Rinnsalen aus Scheiße reiten ? Ich sehe in den Spiegel. Die Pfützen. Die Fenster. Ich sehe keine Gespenster. Ich sehe mich allein. Meine Haut ist noch glatt. Meine Augen sind klar. Meine Gedanken sind rein. Ich werde gehen mit wehendem Haar. Aufwärts die Straße zum Blauen Wunder. Die Lichter erlöschen. Der Mond wird runder. Dieser Augenblick ist die Ewigkeit. Empor ins Licht ? Hinunter in die höllische Zeit ? Ich spüre Angstmut. Das ist gut.....